Ein Beitrag von Andrea Knoll

Das von der Stiftung Wohlfahrtspflege geförderte Quartiersprojekt „Tuhuus in Langerfeld – Gut und lange leben im Quartier“, in Trägerschaft von Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e.V., Diakonische Altenhilfe Wuppertal gGmbH und Evangelischer Kirchengemeinde Langerfeld, betreibt ein Quartiersbüro im Herzen Langerfelds. Das Ziel der Quartiersarbeit ist die Steigerung der Lebensqualität aller Menschen im Quartier Langerfeld-Mitte und Ehrenberg. Insbesondere die älteren Menschen stehen im Blickpunkt des Projektes. Wir gestalten Quartiersentwicklung mit dem Ziel, ein barrierearmes und demenzfreundliches Langerfeld zu schaffen, die Menschen vor Ort zu beteiligen, offen für ihre Wünsche und Interessen zu sein und als Quartiersbüro zentrale Anlaufstelle zu sein.

„Tuhuus“ möchte Menschen im Quartier vernetzen und dadurch die Nachbarschaften stärken, für ein gutes und langes Leben im Quartier. In der Ideenschmiede Langerfeld – unserem Herzstück der Bürgerbeteiligung – und in den daraus erwachsenen Arbeitsgruppen, begleiten und unterstützen wir Bürger*innen bei der Umsetzung ihrer konkreten Ideen. So ist das „Langerfelder Dorfblatt“ aus der Idee und dem Wunsch entstanden, Wissenswertes aus der eigenen Nachbarschaft berichten zu wollen und über Aktuelles im Wohnumfeld zu informieren.

Engagierte Bürger*innen der AG Bürgertreff haben mit dem „B*Treff für Langerfeld“ eine Initiative für mehr soziales Miteinander gestartet, dass auf Vielfalt und (aktuell beschränkt auf digitale) Begegnung setzt.

Die Idee der Arbeitsgruppe „Langerfeld blüht auf“ ist es, einen Beitrag zur Artenvielfalt und gegen das Insektensterben zu machen. Sie suchen Flächen in Langerfeld, die zu blühenden Wiesen erwachsen sollen, um Tier und Mensch zu erfreuen.

Mehr Sitzbänke für fußläufige Mobilität, ein offener Bücherschrank zum Tausch lesenswerter Bücher sind weitere Ideen, die in 2021 Wirklichkeit werden sollen.

Das Quartier als der unmittelbare Lebensraum, den der Einzelne als Zuhause wahrnimmt, in dem er wohnt, seine Besorgungen erledigt oder auch seine sozialen Kontakte pflegt, ist in unserem Verständnis der Ort, wo das „gute Leben“ in seiner Vielfältigkeit und seinen Aspekten erfahrbar werden kann.

Der Tag des guten Lebens spiegelt wider, was für ein gutes und langes Leben im Quartier benötigt wird: lebendige Nachbarschaften, bürgerschaftliches Engagement und kreative Ideen für einen guten Umgang mit unseren vorhandenen Ressourcen. Veränderung beginnt oft im Kleinen – im eigenen Haushalt, in der Nachbarschaft, im Quartier!

Tuhuus in Langerfeld – Gut und lange leben im Quartier