Seit 2013 fördert das Zentrum für gute Taten das freiwillige Engagement aller Generationen in Wuppertal. Mit dieser unabhängigen Freiwilligenagentur werden Menschen, die sich im Gemeinwesen engagieren wollen, beraten, unterstützt und qualifiziert. https://www.zentrumfuergutetaten.de/

Wir sprachen mit den Vorstandsmitglieder*innen Angelika Leipnitz und Leo Braunleder.

Was genau bietet ihr Menschen an, die sich in Wuppertal engagieren möchten?

Wir haben eine Datenbank mit über 900 ehrenamtlichen Aufgaben, die uns von rund 450 Vereinen und Organisationen genannt wurden. Wir finden in einem persönlichen Beratungsgespräch heraus, welche Aufgabe zu welcher Person passt. Natürlich werden die individuellen Vorstellungen jeder Einzelnen berücksichtigt. Die Ehrenamtlichen erhalten im Durchschnitt vier bis sechs Angebote und können sich dann selbstständig entscheiden und Kontakt zu den Vereinen aufnehmen. Seit 2019 betreiben wir außerdem ein Kommunales Labor für soziale Innovation (KoSI-Lab). Das KoSI-Lab Wuppertal ist die neue Anlaufstelle für Menschen und Initiativen, die eigene gemeinwohlorientierte Ideen für und in Wuppertal umsetzen möchtenUnser Team im Zentrum für gute Taten unterstützt die Projekte von der Idee bis zur Umsetzung. Hierbei organisieren wir Runde Tische mit allen für das Projekt relevanten Personen. Erste Ergebnisse findet man auf unserer Webseite.

Was bedeutet das Gute Leben für Euch und wie leistet das Zentrum der Guten Taten einen Beitrag für das Gute Leben (z.B. durch Projekte wie KoSI-Lab)?

Gutes Leben bedeutet für uns ein gutes soziales Miteinander. Hierzu trägt ehrenamtliches Engagement erheblich bei. Menschen aller Generationen und unterschiedlicher Kulturen treffen im Ehrenamt zusammen. In Projekten werden Brücken zwischen verschiedenen Stadtteilen geschlagen. Hier leistet KoSI-Lab einen guten Beitrag. Die Ergebnisse sind immer auch auf andere Standorte übertragbar.

Was ist aus eurer Sicht notwendig, damit Gutes Leben in Wuppertal ermöglicht wird?

 Es braucht aus unserer Sicht eine gute Portion Empathie, um auf die Bedürfnisse anderer eingehen zu können. Es braucht aber auch Mut, über den eigenen Tellerrand zu schauen und etwas Neues auszuprobieren. Auch Möglichkeiten der Mitgestaltung des Stadtlebens tragen zum guten Leben bei. Bei allem kann das Ehrenamt ein guter Weg sein, etwas kennenzulernen, was bislang noch gar nicht zum eigenen Lebensinhalt gehörte oder ein Projekt zu starten, dass das eigene Lebensumfeld verbessert. Am Ende steht in der Regel eine große Zufriedenheit, die dann zu einem guten Leben führen kann.

Wie möchtet ihr euch am Tag des Guten Lebens einbringen?

Wir möchten das Ehrenamt spielerisch bewerben und den Menschen näherbringen. An einem Programm arbeiten wir noch.

Was möchtet ihr noch los werden?

Die Idee des Tag des guten Lebens gefällt uns sehr und es wäre toll, wenn sich noch mehr Stadtteile beteiligen würden. Auch die Tatsache, die Allgemeinflächen im Stadtteil mal autofrei zu erleben, ist wunderbar.

Weitere Informationen zur Veranstaltung „Platz für gutes Leben“ findest du in Kürze hier, in unserem Newsletter und in den sozialen Medien!


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